Positive Signale für die regionale Wirtschaft

Koalitionsvereinbarungen bringen Erleichterungen für die Wirtschaft

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund sieht in den Koalitionsvereinbarungen von CDU und FDP für die nächste Wahlperiode ausgesprochen positive Signale gerade auch für die regionale Wirtschaft in den Städten Dortmund und Hamm sowie dem Kreis Unna. Sie geht davon aus, dass die Inhalte der Koalitionsvereinbarungen von einer breiten Mehrheit der Parteien im Landtag verabschiedet werden.
Präsident Heinz-Herbert Dustmann und Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber sind zuversichtlich, dass die neuen angekündigten Regelungen die Wirtschaft in wesentlichen Bereichen entlasten und fördern werden. Insbesondere im Verkehrsbereich kommen viele Beschlüsse dem Standort zugute: Beispielhaft nennt die IHK die Gleichstellung der Flughäfen im Landesentwicklungsplan. Hiermit werde eine „Uralt“-Forderung der IHK umgesetzt. Diese ermögliche dem Dortmund Airport endlich Planungssicherheit und Entwicklungsperspektiven. Die Ankündigung, sich für die Aufnahme des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Lünen – Münster in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans einzusetzen, wird von der IHK ebenfalls sehr begrüßt. Zusammen mit den zügig umsetzbaren baureifen Straßenprojekten werde die Region nachhaltig profitieren. Erfreut zeigt sich die IHK-Spitze auch darüber, dass die neue Landesregierung der dualen Berufsausbildung einen hohen Stellenwert einräumt und sich ausdrücklich zur bewährten Selbstverwaltung der Wirtschaft bekennt.
Der vorgesehene flächendeckende Anschluss von Gewerbegebieten und Schulen an das Breitbandnetz eröffne der gesamten regionalen Wirtschaft neue Chancen bei der Digitalisierung. Auch die geplanten Änderungen im Bildungsbereich stimmen die IHK zuversichtlich. Dazu gehören die Einführung eines Schulfaches Wirtschaft sowie eines Azubi-Tickets und die Bereitstellung von mehr Lehrern an berufsbildenden Schulen.
Heinz-Herbert Dustmann und Stefan Schreiber begrüßen, dass es zukünftig wieder acht verkaufsoffene Sonntage ohne Wenn und Aber geben soll. Ebenso seien die Abschaffung der Hygieneampel, die Lockerung des Arbeitszeitgesetzes und die Vereinfachung des Klimaschutzes Schritte in die richtige Richtung zum Ausbau notwendiger positiver Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft.
16. Juni 2017