. .
Illustration

IHK24

Stadt Hamm

Wirtschaftsstandort Hamm

Die Stadt Hamm ist nach wie vor durch die jahrzehntelang betriebene industrielle „Monokultur” geprägt. Jedoch geht die Entwicklung im Zuge der Veränderungen im Bergbau sowie der Stahlindustrie immer mehr in Richtung eines Dienstleistungsstandortes. Eine Fülle von Unternehmensansiedlungen in den Bereichen Logistik, Gesundheitswirtschaft und im Bildungswesen sind ein sichtbarer Beweis dafür.

Dank der günstigen wirtschaftsgeographischen Lage und der hervorragenden Verkehrsanbindung am östlichen Rande des Ruhrgebiets setzen vor allem Unternehmen aus dem Bereich der Logistik wichtige Wachstumsimpulse. Denn die Kombination der Verkehrsträger Wasser, Schiene, Straße und Luft macht die Wirtschaftsregion Hamm für die moderne Güterverkehrslogistik überregional interessant.

  • Als Eisenbahnknotenpunkt hat Hamm eine lange Tradition. Das Schienennetz der Deutschen Bahn AG erschließt weite Teile des Umlandes. Damit ist ein problemloser Gütertransport über die Schiene sichergestellt.
  • Im Raum Hamm kreuzen sich zwei europäische Hauptverkehrsachsen, die Autobahn A1 und die Autobahn A2. Das Fernstraßennetz wird ergänzt durch die Autobahn A44. Der Ausbau der A445 wird die verkehrliche Erschließung weiter optimieren
  • Der Datteln-Hamm-Kanal verbindet die Lippestadt mit den See- und Binnenhäfen des europäischen Wasserstraßennetzes. Der Hammer Hafen ist mit seinen modernen Verlade-, Lösch- und Umschlaganlagen der zweitgrößte öffentliche Kanalhafen in Deutschland.

Diese Vorteile haben schon etliche große Logistikunternehmen für sich entdeckt und nutzbar gemacht. Ansiedlungen von Logistikbetrieben der Nahrungsmittelbranche, wie z. B. Metro, PLUS, EDEKA, Westfleisch oder trink-gut, bilden dabei den Schwerpunkt. Mit Fertigstellung des in der Umsetzung befindlichen interkommunalen Industriegebietes Hamm/Bönen, dem so genannten INLOGPARC, wird es für weitere Unternehmen aus dem Logistikbereich optimale Ansiedlungsvoraussetzungen geben.

Hamm ist aber auch ein Energiestandort. Im Gewerbegebiet Uentrop konzentrieren sich Energieversorger, wie z.B. das neue Trianel-Kraftwerk, das Biomassekraftwerk, die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Pfalzwerke und die RWE, die das vorhandene Kraftwerk Westfalen gerade um ein neues Doppelblock-Kraftwerk erneuert.

Ebenso entdecken Firmen verstärkt die Wirtschaftsregion Hamm für Leistungen rund um die Schiene. Hierzu ein Beispiel: Die Eurobahn, ein Ableger des französischen Staatsbetriebes, bietet ab 2008/2009 von Hamm aus verschiedene Leistungen an - von der Logistik bis hin zum Fahrkartenverkauf.

Als eng verbunden mit der Entwicklung der Wirtschaftsregion Hamm und den dort angesiedelten Unternehmen gilt auch die private Fachhochschule „SRH Fachhochschule Hamm GmbH”. Mit praxisgerechten Studiengängen, vor allem in den Schwerpunkten Logistik und Gesundheit, qualifiziert z. B. die private Fachhochschule den passenden Nachwuchs.

Fazit:
Die Stadt Hamm mit seinen gut 180.000 Einwohnern ist eine Wirtschaftsregion im westfälischen Ruhrgebiet in Aufbruchstimmung. Der Standort verfügt über eine vielschichtige Unternehmensstruktur - bei einem gesunden Branchenmix. Rund 8.000 IHK-zugehörige Unternehmen mit mehr als 50.000 Beschäftigten sind in der Stadt Hamm aktiv. Die Exportquote ist seit mehreren Jahren stabil und liegt derzeit bei 35 Prozent. Die vorhandene Infrastruktur garantiert kurze Wege in allen Lebensbereichen.

DOKUMENT-NR. 8915

  • MEHR ZU DIESEM THEMA

IHK zu Dortmund

Hauptgeschäftsstelle
Märkische Straße 120
44141 Dortmund
Tel.: 0231 5417-0
Fax: 0231 5417-109
E-Mail: info@dortmund.ihk.de
Internet: www.dortmund.ihk24.de mehr

Zweigstelle Hamm

Südstraße 29
59065 Hamm
Tel.: 02381 92141-0
Fax: 02381 92141-23
E-Mail: info@dortmund.ihk.de
Internet: www.dortmund.ihk24.de mehr

Öffnungszeiten

Wir sind für Sie da!

Montag bis Donnerstag
8:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Freitag
8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Gern sind wir auch außerhalb der genannten
Zeiten für Sie da. In jedem Fall empfehlen
wir eine persönliche Terminvereinbarung. mehr

  • IHK-BERICHT