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FÖRDERPREIS

Nicolas Altstaedt erhielt Förderpreis der Kulturstiftung Dortmund

Cellist erster Träger des neu geschaffenen Preises

Der Cellist Nicolas Altstaedt hat am 4. Oktober den Förderpreis der Kulturstiftung Dortmund für Musik erhalten. Der 28-jährige Nachwuchs-Musiker ist der erste Träger des neu geschaffenen Preises, der mit 5.000 – dotiert ist. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Konzerts im voll besetzten Amphisaal des Harenberg City-Centers (HCC) statt.

Nicolas Altstaedt ist Sohn deutsch-französischer Eltern. Seine expressive Spielweise und sein unvoreingenommener Umgang mit den Werken der Klassik sowie der Mo­derne stehen für eine neue, richtungsweisende Generation junger, hoch talentierter Musiker. Altstaedt ist hier führend und genießt schon früh Achtung und hohe Anerkennung in der Musikszene. Er ist mehrfach mit internationalen Preisen, unter anderem dem Borletti Buitoni Fellowship 2009, ausgezeichnet worden. Zahlreiche Auftritte mit hochkarätigen Orchestern zeichnen seinen Weg.

Die Auswahl von Nicolas Altstaedt als erstem Träger des Förderpreises erfolgte durch Experten von Rang. Als Fachjuroren wirkten mit: Andreas Mölich-Zebhauser, Intendant und Ge­schäftsführer des Festspielhauses Baden-Baden, Prof. Dr. Franz Willnauer, ehemaliges Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele und früherer Intendant des Beetho­venfests Bonn sowie Jürgen Kesting, Buchautor, Musikkritiker, Feuilletonist und Musikexperte. Laudator bei der Preisverleihung war Ulrich Andreas Vogt, stellv. Vorsitzender der Kulturstiftung Dortmund.

Der Förderpreis der Kulturstiftung Dortmund, der künftig ebenso wie der seit 1998 vergebene Kulturpreis alle zwei Jahre für die Bereiche Musik und Bildende Kunst verliehen werden soll, richtet sich an junge Künstler: Er soll gleichermaßen Anerkennung für die bisherigen Leistungen wie Ansporn für die weiteren Tätigkeiten sein. Es gebe, so Stiftungsvorsitzender Hans Dieter Michalski, bei der Preisverleihung viele vielversprechende Talente in der Kunst. Sie hätten es aber häufiger schwer, ihre Begabungen und Fähigkeiten optimal weiterzuentwickeln. Eine gezielte Nachwuchsförderung sei hier eine Investition in die Zukunft von Kunst und Kultur.

Im Rahmen des Preisträgerkonzerts spielte Nicolas Altstaedt Suite Nr. 1 für Violoncello solo G-Dur BWV 1007 von Johann Sebastian Bach sowie zusammen mit dem Pianisten José Gallardo Werke von Sergej Prokofjew, Nadia Boulanger, Franghiz Ali-Zadeh sowie Astor Piazolla.

DOKUMENT-NR. 19219

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