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PRESSEMELDUNG

Neue Chancen für kleine und mittlere Unternehmen in Europa (23.01.2009)

Veranstaltung mit Ministern der Landesregierung in der IHK

„Unsere Region ist für hiesige Unternehmen ein gut gefedertes Sprungbrett”, sagte Udo Dolezych, Präsident IHK zu Dortmund, mit Blick auf die geografische Lage des Westfälischen Ruhrgebiets anlässlich eines Informationsabends über neue Chancen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Europäischen Binnenmarkt. Rund 200 Gäste waren am 21. Januar zu der gemeinsam von der IHK zu Dortmund, der Landesregierung Nordrhein-Westfalens und des Westdeutschen Handwerkkammertags organisierten Veranstaltung gekommen.

Reinhard Schulz, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, hob die Bedeutung der 16 IHKs in NRW hervor: „Sie bieten ein breites Spektrum an Unterstützung beim Weg ins Ausland für ihre Unternehmen.” Rund 80 Mitarbeiter setzten sich im Bereich Außenwirtschaft für die Belange der KMU ein: „Sie sind gefragt bei der Markterschließung, unterstützen bei der Abwicklung laufender Export- und Importgeschäfte, vermitteln Kontakte zu neuen Geschäftspartnern oder informieren über finanzielle Fördermöglichkeiten.”

Das Vortragsprogramm mit anschließender Talkrunde war hochkarätig besetzt. So beleuchteten die Landeswirtschaftministern Christa Thoben aus Sicht des Mittelstands und Landeseuropaminister Andreas Krautscheid aus der europäischen Perspektive die Chancen für KMU im Ausland. Darüber hinaus suchten bereits am Nachmittag rund 30 Unternehmer das Gespräch mit Vertretern europäischer Auslandshandelskammern (AHKs). Die Inhaber und Geschäftsführer konnten gezielt Fragen nach Möglichkeiten und Marktchancen stellen und ihre Perspektiven auf europäischen Märkten ausloten. „Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass gerade spezielle Fragen nur in einem persönlichen Gespräch beantwortet werden können. Dafür wollten wir gemeinsam mit unseren Partnern in den AHKs ein Forum anbieten”, erläuterte Dolezych. Themen in den Gesprächen waren beispielsweise rechtliche Vorgaben, finanzielle Zuschüsse oder konkrete Erfahrungsberichte. Aus den in 120 Ländern ansässigen 80 AHKs standen Vertreter aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Irland, Litauten, Estland und Lettland sowie Tschechien Rede und Antwort.

DOKUMENT-NR. 16342

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