Veranstaltung mit Ministern der Landesregierung in der
IHK
„Unsere Region ist für hiesige Unternehmen ein gut gefedertes
Sprungbrett”, sagte Udo Dolezych, Präsident IHK zu Dortmund, mit
Blick auf die geografische Lage des Westfälischen Ruhrgebiets
anlässlich eines Informationsabends über neue Chancen für kleine
und mittlere Unternehmen (KMU) im Europäischen Binnenmarkt. Rund
200 Gäste waren am 21. Januar zu der gemeinsam von der IHK zu
Dortmund, der Landesregierung Nordrhein-Westfalens und des
Westdeutschen Handwerkkammertags organisierten Veranstaltung
gekommen.
Reinhard Schulz, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, hob
die Bedeutung der 16 IHKs in NRW hervor: „Sie bieten ein breites
Spektrum an Unterstützung beim Weg ins Ausland für ihre
Unternehmen.” Rund 80 Mitarbeiter setzten sich im Bereich
Außenwirtschaft für die Belange der KMU ein: „Sie sind gefragt bei
der Markterschließung, unterstützen bei der Abwicklung laufender
Export- und Importgeschäfte, vermitteln Kontakte zu neuen
Geschäftspartnern oder informieren über finanzielle
Fördermöglichkeiten.”
Das Vortragsprogramm mit anschließender Talkrunde war
hochkarätig besetzt. So beleuchteten die Landeswirtschaftministern
Christa Thoben aus Sicht des Mittelstands und Landeseuropaminister
Andreas Krautscheid aus der europäischen Perspektive die Chancen
für KMU im Ausland. Darüber hinaus suchten bereits am Nachmittag
rund 30 Unternehmer das Gespräch mit Vertretern europäischer
Auslandshandelskammern (AHKs). Die Inhaber und Geschäftsführer
konnten gezielt Fragen nach Möglichkeiten und Marktchancen stellen
und ihre Perspektiven auf europäischen Märkten ausloten. „Unsere
Erfahrung hat gezeigt, dass gerade spezielle Fragen nur in einem
persönlichen Gespräch beantwortet werden können. Dafür wollten wir
gemeinsam mit unseren Partnern in den AHKs ein Forum anbieten”,
erläuterte Dolezych. Themen in den Gesprächen waren beispielsweise
rechtliche Vorgaben, finanzielle Zuschüsse oder konkrete
Erfahrungsberichte. Aus den in 120 Ländern ansässigen 80 AHKs
standen Vertreter aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Irland,
Litauten, Estland und Lettland sowie Tschechien Rede und
Antwort.