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PRESSEMELDUNG

IHK und HWK zeichnen erfolgreiche Unternehmen aus (07.05.2009)

Bei den „13. Aktionstage Existenzgründung und Unternehmenssicherung” zeichneten die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und die Handwerkskammer Dortmund je drei besonders erfolgreiche Existenzgründer aus. Die Verleihung der Gründerpreise, die von der HWK Dortmund vergeben wurden, nahm Hauptgeschäftsführer Klaus Yongden Tillmann vor. Er zeichnete folgende Unternehmer aus:

  • Markus Jankowiak, Bedachungen Heidinger, Selm

Mit der Firma Bedachungen Heidinger hat Dachdeckermeister Markus Jankwoiak vor drei Jahren einen Betrieb übernommen, bei dem er seine kompletten Lehr- und Gesellenjahre durchlaufen hat. Jankowiak arbeitet im Großraum Selm und hat sein Absatzgebiet im vergangenen Jahr bis nach Greven ausgeweitet. Seine Ziele für die Zukunft sind: die Betriebsgröße beizubehalten und für seine zehn Mitarbeiter genügend Aufträge zu beschaffen.

  • Orthopädischuhtechnik Alexander Steinicke, Dortmund

Der Orthopädieschuhmachermeister Alexander Steinicke hat seinen Betrieb im Oktober 2006 in Dortmund neu gegründet. Sein Unternehmen bietet nicht nur die klassischen Produkte eines Orthopädieschuhmachers an, sondern versteht sich außerdem als kompetenter Ansprechpartner bei der Vorbeugung von Beschwerden im Bewegungsapparat. Steinicke will sein Unternehmen in Kürze vergrößern und plant ein weiteres Ladenlokal für Einlagen und medizinische Fußpflege zu eröffnen.Der Orthopädieschuhmachermeister beschäftigt derzeit zwei Mitarbeiter. Für August 2009 ist die Einstellung eines Auszubildenden geplant. Mittelfristig sollen zwei weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

  • Malerbetrieb und Gebäudeenergieberater Dirk Tobinski, Bochum

Die Erfahrungen, die Maler- und Lackierermeister Dirk Tobinski während seiner Zeit als angestellter Meister sammeln konnte, haben ihm den Einstieg in die Selbstständigkeit vor drei Jahren erleichtert. Vor der Gründung hat er eine Weiterbildungsmaßnahme zum Betriebswirt des Handwerks bei der HWK Dortmund absolviert. Eine Fortbildung zum Gebäudeenergieberater ermöglicht Tobinski zusätzlich zu den klassischen Maler- und Lackiererarbeiten auch Energiepässe auszustellen. Neben seiner Ehefrau arbeiten derzeit acht Mitarbeiter im Betrieb – davon drei Auszubildende.

Für die IHK zu Dortmund ehrte Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz folgende Jungunternehmer mit dem „Silbernen Merkurstab”:

  • Jörg Hollerbach, Ortmann Spezialmaschinenbau, Hamm

Diplom-Ingenieur Jörg Hollerbach hat 2006 mit der Firma Ortmann einen etablierten

und bereits seit 20 Jahren am Markt eingeführten Fachbetrieb übernommen. Die vorhandene Ausstattung mit Spezialmaschinen fügte sich passgenau in die Gründungsplanung ein. Ortmann ist ein Nischenanbieter für den Bau und Vertrieb von Sondermaschinen, die Spezialbearbeitung sowie Reparatur von Maschinen

geworden, der zusätzlich ingenieurtechnische Dienstleistungen erbringt. Spezialaufträge vor allem aus der Stahlbe- sowie Stahlverarbeitung, der Wind- sowie der Zementindustrie bilden heute den Schwerpunkt. Im Unternehmen arbeiten 13 Personen, davon vier Auszubildende. Zum 1. August 2009 werden zwei zusätzliche Azubis neu eingestellt.

  • Jens Wagener und Wolfgang Neuhaus, itemis AG, Lünen

Jens Wagener und Wolfgang Neuhaus haben im Jahr 2003 das Lüner IT-Beratungshaus itemis gegründet. Es werden Softwareentwicklungswerkzeuge und Dienstleistungen für Unternehmensanwendungen und eingebettete Systeme angeboten. Die modellbasierte Softwareentwicklung steckte damals noch in den Kinderschuhen. Mittlerweile gehört itemis, die zwischenzeitlich in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, weltweit zu den Technologieführern im Bereich der modellbasierten Softwareentwicklung. Im Unternehmen arbeiten 140 Mitarbeiter.

  • Christoph Knieper, Kletterhalle Bergwerk, Dortmund

Im Jahr 1999 entwickelte Christoph Knieper auf dem Gipfel des Torre Trieste in den Dolomiten das Projekt Kletterhalle. Der Standort sollte auf jeden Fall im Ruhrgebiet liegen und geschichtsträchtigen Hintergrund haben. Die Wahl fiel auf die ehemalige Gaskompressionshalle der Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde. Nach sieben Jahren der Planungen und Verhandlungen war es endlich soweit. Es entstanden auf 2.000 Quadratmetern Kletterflächen, die bis in 20 m Höhe reichen. Dächer und Nischen, Verschneidungen und Pfeiler – so wie es der Fels in der Natur bietet. Im März 2008 öffnete die Kletterhalle Bergwerk ihre Pforten. Nach nur einem Jahr hat sie sich zu den beliebtesten Kletterhallen in Deutschland entwickelt.

DOKUMENT-NR. 16939

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