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IHK DISKUTIERT IN FRÖNDENBERG

Mehr Weiblichkeit im Wirtschaftsleben

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„Frauen spielen im Wirtschaftsleben immer noch eine zu geringe Rolle. Dieser Umstand muss sich dringend ändern. Ich freue mich deshalb, dass sich das Fröndenberger IHK-Wirtschaftsgespräch schwerpunktmäßig mit diesem Zukunftsthema befasst.“ Mit diesen Worten begrüßte Brigitte Henschen, Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, die rund 50 Teilnehmer des Wirtschaftsgesprächs am 20. Oktober im Restaurant Stiftskeller in Fröndenberg. Henschen fühle sich dieser Thematik persönlich eng verbunden und wolle die Förderung der Frauen in den Firmen auch in Fröndenberg noch stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken.

Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe informierte über die jüngste wirtschaftliche Entwicklung Fröndenbergs und zeichnete ein insgesamt positives Bild: „Durch Investitionen von Unternehmen, aber auch Betriebserweiterungen und Neuansiedlungen wurden mehr als 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weitere Verbesserungen der kommunalen Infrastruktur stärken die Attraktivität des Standortes für Wirtschaft, Kultur und Tourismus.“ Beispielhaft verwies der Bürgermeister auf die Erweiterung des Schmallenbach-Hauses sowie auf zwei Hotelbau-Projekte.

Einblicke in die Möglichkeiten zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gaben zwei Expertinnen: Zum einen Dr. Hildegard Kaluza, Gruppenleiterin für Familie im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, zum anderen Katja Sträde von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna. Beide betonten in ihren Präsentationen die Dringlichkeit des Themas und stellten aktuelle Modelle vor, an denen sich andere Unternehmen orientieren können. Als Vorbildunternehmen in Fröndenberg wurde die Harnischmacher GmbH für Löttechnik und Wärmebehandlung vorgestellt. Das Unternehmen beschäftigt Frauen in der Produktion und Montage sowie in der Verwaltung. In beiden Bereichen werden maßgeschneiderte Lösungen für Eltern angeboten, die dadurch erheblich entlastet werden.

DOKUMENT-NR. 79589

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