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IT-Report 2011
(PDF, 185 KB) (Dokument-Nr.: 75022)
Der konjunkturelle Aufschwung hat auch die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche (IT) erreicht. Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund ist die Zahl der Unternehmen im Jahr 2010 auf 1.539 gestiegen – insgesamt seit 2004 ein wenn auch nur leichter, aber kontinuierlicher Zuwachs. Dieses erfreuliche Fazit zogen IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, Udo Mager, bei der Vorlage des IT-Reports am 2. Mai. Bereits zum siebten Mal präsentieren sie gemeinsam die IT-Branchendaten .
„Die Unternehmen blicken weitgehend zuversichtlich in die Zukunft“, so Schulz. Zwar habe es im Jahr 2010 im Zuge der Wirtschaftskrise einen leichten Rückgang gegenüber 2009 bei den Beschäftigtenzahlen gegeben. Dennoch gingen die meisten Unternehmen im IHK-Bezirk von mindestens gleichbleibenden, wenn nicht sogar steigenden Beschäftigtenzahlen aus – 93 Prozent im Kreis Unna und sogar rund jeweils 97 Prozent in Hamm und in Dortmund. In der Westfalenmetropole beurteilten 94 Prozent der Unternehmen ihre gegenwärtige wirtschaftliche Lage als mindestens befriedigend oder gut, so der IHK-Hauptgeschäftsführer.
„Die Dortmunder IT-Branche ist weitestgehend unbeschadet aus der Wirtschaftskrise hervorgegangen“, erklärte Mager. Als einen Grund dafür sieht die Wirtschaftsförderung die fehlende Abhängigkeit von der Hardwareproduktion. In diesem Bereich habe es an anderen Standorten massive Rückgänge gegeben. „Insbesondere die Unternehmensnachrichten im 2. Halbjahr 2010 machen zuversichtlich, dass es für die IT-Branche wieder nach oben geht“, so Mager, der diesen Trend durch die durchweg positiven Rückmeldungen der Dortmunder Beteiligten bei der CeBIT im März bestätigt sieht. Für das Jahr 2010 gilt für Dortmund: Mehr Unternehmen haben ihren Sitz in Dortmund aber bei den Beschäftigtenzahlen gab es zum Stichtag 30.6. leichte Rückgänge. „Es gibt zwar noch keine genauen Zahlen, aber ich bin überzeugt, dass sich diese Entwicklung bei den Beschäftigtenzahlen mittlerweile wieder umgekehrt hat“, so Mager.
In Hamm und im Kreis Unna schätzen fast 90 bzw. gut 85 Prozent der Unternehmen ihre derzeitige Lage als mindestens befriedigend oder sogar gut ein. Für das laufende Jahr erwarten jeweils fast 90 Prozent der Unternehmen in Hamm und im Kreis Unna, dass die Situation in etwa gleich bleibt oder sich sogar verbessert. Besonders gut wird die Entwicklung in Hamm eingeschätzt. Hier gehen mehr als 40 Prozent der Unternehmen von einer noch positiveren Entwicklung aus. Schulz: „Insgesamt gibt die IT-Branche im Kreis Unna und in Hamm ein verhältnismäßig stabiles Bild ab. Und auf den gesamten IHK-Bezirk bezogen kann man sagen, dass die Unternehmen die Krise gemeistert haben.“
Damit die IT-Unternehmen auch auf Fachkräftenachwuchs aus der Region zurückgreifen können, hat die IHK zu Dortmund mit dem Fachbereich Informatik der Fachhochschule (FH) Dortmund den neuen Dualen Studiengang „Softwaretechnik“ auf den Weg gebracht. Er beinhaltet die Abschlüsse Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung (IHK-Abschluss) sowie den Bachelor of Science als wissenschaftlichen Abschluss. „Diesen Studiengang haben wir gemeinsam mit der FH im vergangen Jahr ins Leben gerufen. Zum Wintersemester 2010/2011 starteten insgesamt 19 Studenten mit ihrer Ausbildung, nach den Sommerferien beginnt der 2. Durchlauf mit rund 30 Studenten. Von den Unternehmen haben wir erfahren, dass die Verbindung einer praktischen Ausbildung durch das Berufsbild und einer akademischen Ausbildung durchaus Ziel führend ist, um eine optimale Entwicklung für die Arbeit im Unternehmen zu erreichen“, so Schulz.
2. Mai 2011
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