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IHK BEZIEHT STELLUNG

Geplante Ausdehnung der Umweltzonen

Als gefährlich für den Wirtschaftsstandort bezeichnet die IHK zu Dortmund den Vorstoß verschiedener Kommunen, die als Umweltzonen bezeichneten Fahrverbotszonen flächendeckend auf das gesamte Ruhrgebiet auszuweiten und dazu auch noch eine Mautpflicht auf Bundesstraßen für Lkw und Tempo 100 auf allen Autobahnen einzuführen. „Offenbar will man die Luft rein halten, indem man die Wirtschaft aus dem Ruhrgebiet raushält, ohne die Sicherheit, dass die Instrumente wirken“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz in Anspielung auf die Stellungnahme zum „Luftreinhalteplan Ruhrgebiet“. Das Westfälische Ruhrgebiet sei aber nun mal ein bedeutender Industrie- und Logistikstandort, da komme es auf Erreichbarkeit und Geschwindigkeit an. „Wenn bereits ab 2013 die Bahn nur noch mit grüner Plakette frei sein soll, könnte das für Unternehmen einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit gleichkommen.“ Schulz fordert in diesem Zusammenhang eine Verlängerung der Übergangsfristen. „Außerdem appellieren wir an den neuen Umweltdezernenten der Stadt Dortmund, Martin Lürwer, sich der Meinung seiner Amtskollegen unserer östlichen Nachbarstädte weiterhin nicht anzuschließen.“

28. Januar 2011

DOKUMENT-NR. 71834

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