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INNOVATIONSTREIBER UND KONJUNKTURMOTOR

Mit der Industrie in die Zukunft

„Die Industrie ist nicht alles, aber ohne die Industrie ist vieles nichts.” Mit diesen Worten haben am 16. Dezember 2008 die 16 nordrhein-westfälischen IHKs ihr Positionspapier „Mit der Industrie in die Zukunft” in der Landeshauptstadt Düsseldorf vorgestellt.

Ganz bewusst wolle man in Krisenzeiten ein positives Zeichen setzen, erläuterte der Präsident der IHK zu Dortmund, Udo Dolezych. Viele Unternehmen seien zuversichtlich, die Finanzkrise meistern zu können. Der wichtigste Baustein dafür sei nun einmal die Industrie. „Ohne eine gesunde industrielle Basis kann eine Volkswirtschaft nicht bestehen. Sie ist der Ausgangspunkt für Investitionen, für Innovation, für Arbeits- und Ausbildungsplätze. In der Industrie ist der unternehmerische Mittelstand zu Hause. Und in der Industrie machen Unternehmer und Manager auf den internationalen Märkten nahezu ausnahmslos einen guten Job”, so Dolezych.

Gleichwohl stehe die Industrie immer wieder in der Kritik – insbesondere wegen der Auswirkungen der industriellen Produktion auf die Umwelt. Das führe nicht selten zur Behinderung oder dem Scheitern von Investitionsvorhaben. „Wenn wir jedoch für künftige Generationen Wohlstand, Beschäftigung und Ausbildung sicherstellen wollen, werden wir auf die Industrie nicht verzichten können. Das bedeutet aber auch, dass Legislative und Exekutive dafür einstehen, dass die Industrie auch in NRW Zukunftsperspektiven hat”, fordert der IHK-Präsident.

Was dies im Einzelnen bedeute, haben die IHKs in ihrem Positionspapier deutlich gemacht. Danach benötige die Industrie insbesondere geeignete Gewerbeflächen, die nicht durch Wohnbebauung eingeengt werden dürfen. Flächenpolitik müsse angebotsorientiert betrieben werden. „Außerdem sollten als Industriegebiete ausgeschriebene Flächen auch solche bleiben, und nicht im Nachhinein in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, wie zum Beispiel durch Freizeitangebote und Gastronomie”, ergänzte Dolezych. Ferner müsse die Umweltpolitik effizient und sinnvoll sein und man brauche eine Steuerpolitik, die den Unternehmen Spielräume für Investitionen und Innovationen lässt. Darüber hinaus seien eine moderne Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur unabdingbar.

Das Positionspapier „Mit der Industrie in die Zukunft” kann ab sofort bei der IHK zu Dortmund angefordert werden. Darüber hinaus steht das Portrait zum Industriestandort NRW im Bereich "Downloads" zum Herunterladen bereit

DOKUMENT-NR. 16110

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