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IHK HILFT BEI FRAGEN ZUR ANSIEDLUNG

IHK-Industrieausschuss fordert mehr Industrie- und Gewerbeflächen

Ein klares Bekenntnis zu mehr Flächen für Industrie und Gewerbe hat jetzt der Industrieausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund gefordert. Obwohl sich die Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk Dortmund in einem harten Wettbewerb mit anderen Standorten befänden, habe die Westfalen-Metropole in den zurückliegenden Jahren einen deutlichen Aderlass bei Gewerbe- und Industriebereichen hinnehmen müssen. Für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Dortmund sei die Ausweisung neuer, moderner Industrie- und Gewerbeflächen ein wichtiger Faktor. So seien beispielsweise von der ehemals 400 ha großen Industriefläche Westfalenhütte nach Abzug von Erschließungen sowie Grün- und Abstandsflächen lediglich 240 ha nutzbares Areal übrig geblieben. Dies gelte auch für weitere ehemalige Stahlstandorte in Dortmund. So überwiegen in der Nutzung von Phoenix-Ost die Bereiche Freizeit, Wohnen und Dienstleistung. Phoenix-West werde technologieorientiert und mit wissenschaftlicher Ausrichtung genutzt.

Insgesamt habe sich die Gesamtfläche für produzierende Unternehmen um mehr als 500 ha reduziert. Der neue Gebietsentwicklungsplan berücksichtige dies nur bedingt und weise für Dortmund einen Flächenbedarf von 367 ha bis zum Jahr 2015 aus. Bereits heute fehlen mehr als 130 ha. In der Resolution fordert der Industrieausschuss, insbesondere die Industrie- und Gewerbeflächen Groppenbruch, Buddenacker, Werner Hellweg und Osterschleppweg zu entwickeln, um auch zukünftig attraktive Flächen für Neuansiedlungen vorhalten zu können. Mit der Ausweisung neuer Industrie- und Gewerbeflächen ermögliche man der Wirtschaft, in der Region zu wachsen. Durch die Ansiedlung neuer Unternehmen können Arbeitsplätze geschaffen sowie ein Beitrag zur Sicherung der Stadtfinanzen geleistet werden.

DOKUMENT-NR. 18847

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