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INTERNATIONAL

Entwicklung der Europäischen Union

Entwicklung der Europäischen Union

Schritte von der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zur Europäischen Union (EU)

1951 Unterzeichung eines Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Die Mitglieder der ersten Stunde waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Die Initiative ging vom französischen Politiker Robert Schuman aus.
1957 Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft von den sechs Gründerstaaten in Rom.
1973 Erste Erweiterung der Europäischen Gemeinschaften um die Staaten Großbritannien, Irland und Dänemark (Norderweiterung). Norwegen stimmte mit einem Referendum gegen einen Beitritt.
1981 Die Staaten Griechenland sowie Spanien und Portugal (jeweils 1986) traten der Gemeinschaft bei (Süderweiterung)
1986 Erste Reform der Vertragswerke und Verabschiedung der Einheitlichen Europäischen Akte. In ihr wurde die Vollendung des Binnenmarktes bis 1993 festgehalten.
1992 Vertrag von Maastricht wird unterzeichnet. Wichtigster Bestandteil war die Gründung der Wirtschafts- und Währungsunion.
1995 Die Staaten Finnland, Schweden und Österreich werden Mitglieder der Europäischen Union. Norwegen hatte den Beitritt erneut durch eine Volksabstimmung abgelehnt.
1997 Im Vordergrund der Regierungskonferenz stand die Politische Union. Dabei ging es vor allem um die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Union. Die Überarbeitung mündete in den Vertrag von Amsterdam.
2000 Regierungskonferenz von Nizza. Die Vorbereitung der Osterweiterung stand in Nizza oben auf der Tagesordnung. Ergebnis war eine überarbeitete Zusammensetzung der europäischen Organe.
2004 Beitritt der zehn Mittel- und Osteuropäischen Staaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Zypern und Malta (Osterweiterung).
2007 Beitritt der Länder Bulgarien und Rumänien

Beitrittskandidaten:

  • Kroatien (voraussichtlich 2009; Beitrittsverhandlungen wurden ausgesetzt)
  • Türkei (frühestens 2014, Beginn der ergebnisoffenen Beitrittsverhandlungen
    3. Oktober 2005)
  • Mazedonien (Im November 2005 Kandidatenstatus erhalten)
  • Schweiz (Antrag von 1992 ruht nach Referendum)

DOKUMENT-NR. 11719

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