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Deutsche Wirtschaft gründet Auslandshandelskammer in Baku

(DIHK) Bundesaußenminister Westerwelle hat mit der aserbaidschanischen Regierung die Gründung der deutsch-aserbaidschanischen Aus-landshandelskammer (AHK) in Baku besiegelt. Ziel der AHK-Gründung ist es, der deutschen Wirtschaft eine offizielle Vertretung zu bieten, die der wichtigen Rolle Deutschlands als Partner der Modernisierung in Aserbaidschan gerecht wird und Perspektiven bilateraler Kooperation ermöglicht. Der neuen AHK werden etwa 120 deutsche und aserbaidschanische Firmen als Mitglieder angehören. Die AHK Aserbaidschan geht aus dem Deutsch-Aserbaidschanischen Wirtschaftsverband hervor, mit welchem der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seit 2006 mit dem Ziel der AHK-Gründung zusammenarbeitet.

Aserbaidschan ist für Deutschland seit Jahren ein verlässlicher Energiepartner. Fast 99 Prozent der Importe aus Aserbaidschan bestehen aus Erdöl. Deutsche Unternehmen sind vor allem am Ausbau der Infrastruktur beteiligt, zum Beispiel bei der Wiederherstellung von Überlandleitungsnetzen, beim Kraftwerksbau, Offshore-Bohrungen, in der Wasserwirtschaft, beim Ausbau von Häfen und Verkehrsinfrastruktur. Für prestigeträchtige Projekte wie das geplante höchste Gebäude der Welt oder auch das Sieben-Sterne Hotel „Crescent“ greift man gerne auf deutsche Partner zurück. Auch die Baku Crystal Hall für den Eurovision Song Contest wurde in den vergangenen Monaten in Rekordzeit von einem deutschen Bauunternehmen erstellt.

(Quelle: DIHK, 20.03.2012)

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